Reiseführer:

Fraumünster

AdresseFraumünster
Am Münsterhofplatz
8001 Zürich
ÖffnungszeitenNovember-März: Mo-Sa 10:00-16:00 Uhr, So 11:15-16: Uhr
Telefon+41/442114100
InternetHomepage

Die Die ehemalige Klosterkirche ist eines der Wahrzeichen Zürichs, derzeit wegen Renovierungsarbeiten geschlossen (voraussichtlich bis April 2007). Die einstige benedektinische Abtei wurde im 9. Jahrhundert erbaut und ab Mitte des 13. Jahrhunderts im gotischen Stil erweitert. Die Hauptattraktion ist der Chorraum, der von 1250 bis 1270 erbaut und 1967 mit fünf von Marc Chagall angefertigten Glasfenstern ausgestattet wurde. Die Turmspitze des Fraumünster ist ein weiteres Wahrzeichen von Zürich und stammt aus dem Jahr 1732. Sehenswert sind auch die Buntglasfenster im nördlichen Querschiff, die von Augusto Giacometti gefertigt wurden. Mit 5793 Pfeifen ist die Orgel des Fraumünsters die größte im Kanton Zürich.

Gründungslegende

Die Gründungslegende besagt, dass die zwei Töchter des ostfränkischen Königs Ludwig des Deutschen, Hildegard und Berta, die auf der Burg Baldern ihr Leben Gott widmeten, oft ins nah gelegene Zürich wanderten, um in der Kapelle der Heiligen Felix und Regula zu beten. Gott soll den Schwestern dabei einen weißen Hirsch mit auf den Weg gegeben haben, dessen Geweih so hell leuchtete, dass den frommen Schwestern der Weg durch den dunklen Wald gewiesen wurde. Es war auch der Hirsch, der Hildegard und Berta zu der Stelle an der Limmat führte, an der sie eine Kirche errichten sollten und heute das Fraumünster steht. Denn Ludwig der Deutsche hat laut der Legende daraufhin an diesem Ort die Fraumünsterabtei gestiftet.

Geschichte

Im 9. Jahrhundert wurde das Kloster Monasterium Thuricense genannt. Der heutige Name tritt erstmals im 14. Jahrhundert in Erscheinung. Das Kloster Fraumünster wurde 853 von Ludwig dem Deutschen gegründet. Während der gesamten Lebensdauer des Klosters wurden vor allem Frauen aus dem Hochadel gegen die Zahlung einer Mitgift ins Kloster aufgenommen. Diese lebten zwar nach der benediktinischen Ordensregel, hatten aber das Recht auszutreten und zu heiraten.

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